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Warum wollen wir die Vielfalt ausgerechnet in Hörde sichtbar machen?

Warum wollen wir die Vielfalt ausgerechnet in Hörde sichtbar machen? Hörde befindet sich seit Jahren im Strukturwandel – weg von der Montanindustrie, hin zur Hochtechnologie. Mit Anlegung des Phoenix-Sees und den dort ansässigen Firmen, hat eine neue Wohn- und Freizeitqualität Einzug in den Stadtteil erhalten. Unweit des Sees befindet sich die Großwohnsiedlung Clarenberg – hier sieht die Situation wieder anders aus. 33,5% der dort lebenden Bewohner*innen haben einen Migrationshintergrund. Somit weist der Clarenberg, außerhalb der Dortmunder Nordstadt, den niedrigsten Deutschanteil unter den Bewohner*innen auf (Jahresbericht 2017 der Dortmunder Statistik). Angebote zur Integrationsförderung, zum Beispiel in Form von Sprachförderungen oder Begegnungen mit Einheimischen, sind im Stadtteil jedoch häufig räumlich und zeitlich begrenzt. Dieser Mangel an Möglichkeiten zur Integration oder des gegenseitigen Kennenlernen haben mehrere Nachteile und Folgen: Bewohner*innen mit Migrationshintergrund sind unter Umständen wenig bis gar nicht über die deutsche Gesellschaft informiert und umgekehrt erfahren alteingesessene Bewohner*innen des Stadtteils wenig bis gar nichts über ihre (neuen) Nachbarn mit ausländischen Wurzeln. Hier möchten wir ansetzen und die vorhandenen Ressourcen und Potenziale, die bisher zu wenig Förderung erfahren haben, sichtbar machen.

 

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