„Wir haben viel gekämpft“ 
eine sichere Basis für CHANCENGLEICH
in Europa e. V.

Grund genug für Pétursdóttir und ihre Kollegin Anna-Marie Wahle, ihren Räumlichkeiten Am Heedbrink einen Namen zu geben: Am 25. März eröffnen sie offiziell das „Hörder Zentrum für Vielfalt“ Am Heedbrink 29.
Doch was ist es konkret, was das BAMF überzeugt hat? Vor allem sollen unter dem Dach des neuen Projektes verschiedene Kurse und Veranstaltungen stehen, um „Begegnung zu schaffen unter den Nachbarn“, so Wahle. Auf diese Weise will der Verein Menschen mit Migrationsgeschichte und neu Zugezogene in Hörde zusammenbringen mit den Alteingesessenen. Pétursdóttir ist überzeugt: „Dadurch gelingt Integration am besten, wenn Begegnung und Kommunikation stattfinden.“
Dabei will der Verein niemandem etwas aufoktroyieren. Vielmehr sind Eigeninitiative und Engagement gefragt, das heißt die BewohnerInnen mit und ohne Migrationshintergrund werden selbst vor Ort aktiv. Im Rahmen von „Ideenwerkstätten“, Kursen und Workshops zu interkultureller Bildung sowie „Vielfalt und Diversität im Quartier“ sollen alle die Möglichkeit bekommen, sich intensiv mit ihrer Nachbarschaft auszutauschen. Zusätzlich sind verschiedene Veranstaltungen, z. B. eine rassismuskritische Filmvorführung und ein Vortrag über Jüdische Geschichte in Hörde, aber auch offene Begegnungstreffen und ein Repair Café geplant. Das Projekt soll 2022 mit einem Porträtband über die vielfältigen Menschen des Stadtteils abschließen.
Ein besonderes Angebot ist im Rahmen von „Vielfalt gemeinsam sichtbar machen“ in Kooperation mit der TU Dortmund geplant. Ende März findet die europaweite „ALL DIGITAL Week“ statt, die in Dortmund „Get Online Week“ heißt. In diesem Zusammenhang werden Studierende am 26. März im „Hörder Zentrum für Vielfalt“ einen Workshop anbieten, um Geflüchteten den Einstieg in den digitalen Arbeitsmarkt zu erleichtern.
Der Workshop stellt somit eine der ersten Veranstaltungen im offiziellen „Hörder Zentrum für Vielfalt“ statt, zu dessen Eröffnung am 25. März alle Interessierten aus der Nachbarschaft herzlich eingeladen sind.
Das Projekt wird durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert.

 

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